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Bering knackt die 40-Meter-Marke

Bering knackt die 40-Meter-Marke

Der 44,20 Meter lange Stahl-Alu-Explorer „Heeus“ kam in Antalya zu Wasser und legt mit Hybridantrieb ab. Bering Yachts arbeitet an 16 Yachten.

Der Eigner der ersten B145 ließ das Innenraumvolumen von knapp unter 500 Gross Tons mit einem Sechs-Kabinen-Layout füllen. Die Mastersuite erstreckt sich über die volle Breite des Hauptdecks und misst 9,70 Meter von Außenfenster zu Außenfenster. Fünf Doppelkabinen verteilen sich auf das Unterdeck angeordnet, wo sich achtern ein 25 Quadratmeter großer Beachclub zu beiden Seiten öffnen lässt. Bering-typisch parken die Tender auf dem hinteren Oberdeck.

Weltweite Reisen unternimmt „Heeus“ mit zehn Besatzungsmitgliedern, wobei Bering den Stahlrumpf für Fahrten in eisige Regionen speziell verstärkte. Für Komfort in rauer See sorgen zwei Finnenstabilisatoren je Rumpfseite. Die Zwillings-Elektromotoren des Hybridantriebs speisen sich aus zwei Caterpillar-Dieselgeneratoren mit variablen Drehzahlen und je 895 Kilowatt Leistung. Für den 44-Meter-Explorer berechnete Bering 15 Knoten Top- und zwölf Knoten Cruisingspeed. Die Batteriebank soll vollelektrische Anlegemanöver zulassen. Da „Heeus“ 95 600 Liter Kraftstoff bunkert, werden Nonstop-Fahrten von mehr als 5000 Seemeilen in Aussicht gestellt.

Bering Yachts befindet sich im Aufwind. Das Büro in Monaco konnte zwei bereits im Bau befindliche Modelle verkaufen: Eine 38 Meter lange B125 und eine 26 Meter messende B80 sollen Kunden aus Europa 2024 entgegennehmen. Zudem wurde eine B65 an einen deutschen Eigner vermittelt, der Ex- und Interior für eine moderne Anmutung überarbeiten ließ und 2023 ablegt. Insgesamt arbeitet Bering in der Türkei an 16 Yachten, von denen vier noch dieses Jahr für die Auslieferung in Antalya vorgemerkt sind.

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