Smeralda

Boote Exclusiv

 · 14.08.2012

Smeralda
Smeralda

Schlank und schnell: Die 77 Meter lange „Smeralda“ fährt mit ihrem nur zehn Meter Rumpf einen Gegenkurs. Hinter dem Øino-Design der Silver-Serie und der Werft bei Perth steht ein deutscher Eigner und Unternehmer.

Die Begriffe „schnell“ und „öko“ klingen nach einem Wider- spruch. „Smeraldas“ Vorgängerinnen „Silver“ und „Silver Zwei“ beweisen jedoch das Gegenteil. Die eine ging als „Rabdan“ in arabische Gewäs- ser, die andere als „Dragonfly“ an ihren jungen US-Eigner. Bei einer Reise von Perth nach Dubai über Cocos und die Malediven führte die eine vor, wie man
5103 Meilen mit einer Durchschnittsge- schwindigkeit von 18,26 Knoten fährt und mit zwei MTU-Motoren und einem Generator während einer Reisedauer von elf Tagen und 15 Stunden pro Stunde nur 326,18 Liter verbraucht. Das ist nicht viel mehr, als eine der üblichen Serien- yachten von etwa 25 Metern Länge bei langsameren Geschwindigkeiten an einem Sonntagnachmittag konsumiert.

Verlagssonderveröffentlichung

„Smeralda“ sieht ganz danach aus, als ob sie diese Leistungsmerkmale spie- lend leicht nachahmen kann. Ein Paar kräftigerer MTU-Motoren verhalfen ihr bei Probefahrten vor Westaustralien im späten Mai zu einer Spitzengeschwin- digkeit von knapp 30 Knoten.
Wie kann das angehen? Das Geheim- nis besteht in einem Ökokonzept und der Rumpfform. Die Idee stammt aus den frühen Jahren des neuen Jahrhunderts, rigorosen Tanktests am Krylov-Institut für Schiffbauforschung in St. Petersburg, im SSPA-Laboratorium in Göteborg und im Falle „Smeraldas“ im niederländischen Forschungsinstitut MARIN (Maritime Re- search Institute Netherlands). Ergebnis ist der wohl revolutionärste Rumpf einer Großyacht, der heutzutage zu haben ist...

Der Beachclub bietet eine Sauna, Gym und einen Beaty Salon.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in BOOTE EXCLUSIV-Ausgabe 5/2012.

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