Die Sicherheit fährt mit

Sören Gehlhaus

 · 27.12.2021

Die Sicherheit fährt mit

Für Berings Stahlexplorer gibt es nun die Option einer Panzerung von Brücke und Motorenraum. Partner ist Trasco Bremen.

Bering Yachts untermauert den Reichweitenvorteil der ohnehin robus­ten Stahlexplorer mit einer zusätzlichen Sicherheitsoption. So können Eigner, die keinen Bogen um Pirateriereviere machen oder schlichtweg auf Nummer sicher gehen wollen, sich ihre Brücke als Zitadelle herrichten lassen. Dafür tat sich die US-Marke mit eigener Werft in der Türkei mit Trasco Bremen zusammen. In der Hansestadt werden seit 1983 aus Staatskarossen, Sportwagen, SUVs, Bussen oder Lkws Sonderschutzfahrzeuge gemacht. Wie beim Landeinsatz beschränkt sich das maritime Maßnahmenpaket nicht auf das Einsetzen von Panzer­glas. Auch die Aufbauten erhalten strukturelle Verstärkungen aus Stahl und Kompositmaterialien. Um im Falle einer Kaperung weiteroperieren zu können, wird auch der Motorenraum bewehrt. Bering Yachts ist im 20- bis 45-Meter-Segment aktiv. Auf größeren Formaten gehört es zum guten Ton, auf kritischen Passagen bewaffnete Sicherheitskräfte an Bord zu nehmen. Oder man setzt zur Abschreckung auf ein martia­lisches Erscheinungsbild à la „Skat“ oder „Bold“.

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