Aurelia auf Poleposition

Friedrich W. Pohl

 · 25.06.2012

Aurelia auf Poleposition
Aurelia auf Poleposition

Der Eigner dieser 37 Meter nimmt den Rennsport ernst. Heesens schnelle Alu-„Aurelia” taufte er nach einem Lancia GT. Das Thema Racing dominiert.

  Aurelia
Aurelia

Die Erinnerung des Eigners reicht weit zurück. Den Namen seines schnellen Heesen-Halbgleiters entlehnte er einem italienischen Rallye- Fahrzeug, dem Lancia „Aurelia“ B20 GT. Mit „Aurelia“, dem ersten Gran-Turismo-Fahr-zeug überhaupt, stieg Lancia im Jahre 1951 nicht nur in den Rallye-Sport ein. Das Modell markierte in seiner Limousinen-, Coupé- und Cabrio- Variante einen zu seiner Zeit rasanten technischen Vorsprung. Die Transaxle- Bauweise mit einem an der Hinterachse montierten Getriebe verhalf der „Aurelia” dank der klugen Gewichtsverteilung zu überlegenen Fahreigenschaften.

Verlagssonderveröffentlichung

Heute ist dieses technische Glanzlicht nur noch bei Marken wie Ferrari oder Aston Martin zu finden, womit sich für die schwimmende „Aurelia“ der Kreis schließt. Denn womit die 37 Meter lange Heesen bereits äußerlich verblüfft, das ist ihre in der Szene bisher wohl einmalige Rumpflackierung.

Kenner des Motorsports wissen, dass diese hellblau-orangene Kriegsbemalung dem Team von Gulf Racing gehört. Und welche Fahrzeuge fegen unter diesem Label über die Pisten? Zum Beispiel Renner von Aston Martin, Ferrari und Lamborghini. Womit wir „Aurelia“ von außen und innen bereits sehr nahegekommen sind. Denn nichts anderes als das Thema Motorsport beherrscht das „Aurelia“-Design innen und außen. Den Entwurf für den Farbauftrag nach dem Vorbild Gulf Racing übernahm das monegassische Büro Dobroserdov Design. Die Startnummer zehn wählte der Eigner, weil Heesen mit seiner „Aurelia“ das zehnte Exemplar der 37-Meter-Serie auf Kiel gelegt hatte. Mit dem Interieur beauftragte das Projektmanagement von Nakhimov das Team von Bannenberg & Rowell. Dickie Bannenberg und Simon Rowell hatten ein eigenwilliges Briefing für die drei Gästeunterkünfte in ein Interieur zu übersetzen. […]

Das Projektmanagement von Nakhimov empfahl dem Eigner Bannenberg & Rowell als Interieur-Designer. Das Londoner Team konnte ihn sofort überzeugen.

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Corporate Design: Der Tender, ein schneller Castoldi-14-Jet-RIB, darf sich mit demselben Styling wie die Mutter schmücken.

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