Werften

Sanlorenzo frei von Fremdkapital

Sören Gehlhaus

 · 13.01.2019

Sanlorenzo frei von FremdkapitalFoto: Sanlorenzo

Massimo Perotti, Vorstandsvorsitzender und CEO der italienischen Werft, kaufte 23 Prozent der Anteile von der chinesischen Sundiro Holding zurück.

  Massimo PerottiFoto: Sanlorenzo
Massimo Perotti

Perotti veräußerte die Unternehmensanteile 2013 an Sundiro, die Motorräder und E-Bikes herstellen, zu einer Zeit, als die Yachtbranche eine globale Krise durchlief. Die Perotti-Familie hält über die Happy Life Holding nun 96 Prozent der Sanlorenzo-Anteile, nachdem sie vor einigen Monaten weitere 16 Prozent von einem italienischen Investmentfonds wiedererworben hatte. Eine Kapitalbeteiligung von vier Prozent hält das Sanlorenzo-Management. Massimo Perotti zeigt sich überaus zufrieden mit der momentanen Entwicklung: "Der Umsatz stieg von 2017 auf 2018 von 300 auf 380 Millionen Euro. Für 2018 rechnen wir mit einem Zuwachs von 20 Prozent. Außerdem verzeichnen wir einen Auftragsbestand von 500 Millionen Euro für 2019 und 2020. Bis 2020 investieren wir 100 Millionen Euro. Davon gehen 52 Prozent in die Erweiterung von Produktionsstätten, 42 Prozent in den Ausbau der Produktfamilie und sechs Prozent in die Forschung und Entwicklung."

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