Yacht-Design, Innovationen und Konzepte - vorgestellt in der BOOTE EXCLUSIV Ausgabe September/Oktober 2012.

  • Admiral, die zur Admiral-Tecnomar-Gruppe gehörende italienische Werft mit Geschäftssitz in Mailand, erarbeitete in Kooperation mit dem slowenischen Designbüro Uniellé zwei neue Yachtlinien, die schon auf dem Bildschirm alle Blicke auf sich ziehen.
  • Fairlie Yachts ist für ihre klassischen Segelyachten in Holzbauweise bekannt. Mit der 33,60 Meter langen Fairlie 110 präsentierten die Engländer kürzlich die ersten Zeichnungen ihres spektakulären Flaggschiffes.
  • Newcruise stellte schon vor einem Jahr mit der 72,40 Meter langen "Explore" (Heft 4/11) ein beeindruckend vielseitiges Yachtkonzept vor. Jetzt überarbeitete das Hamburger Büro das vielversprechende Konzept und verlängerte es um knapp 50 Meter.
  • Gamma Yachts stellt mit der 25,40 Meter langen "Gamma 24 Méditerranée" ihr viertes Modell vor. Die Rumpflinien und das Ex- und Interieur-Styling des 95 Tonnen schweren Halbgleiters stammen von den holländischen Naval Architects Vripack.
  • "Reach" tauften die beiden Jungdesigner Ricardo Pilguj und Sven Faustmann ihr 50 Meter langes Explorer-Konzept, das im Rahmen eines Designwettbewerbes entwickelt wurde.
  • Lütje Yachts arbeitet in ihren Hamburger Werfthallen an einem klassischen Motorkreuzer im Stil der Zwanzigerjahre. Der zehn Meter lange Gleiter entsteht nach Zeichnungen von Judel/Vrolijk in Sandwich-bauweise mit Glasfaser-Volllaminat in den beanspruchten Bereichen.
  • Dykstra & Partners zählt zu den renommiertesten Yachtdesign- und -konstruktionsbüros der Großyacht-Branche, der es beim Anblick des jüngsten Projekts der Holländer die Sprache verschlagen dürfte. Die 46 Meter lange Kohlefaser-Slup "EXO" ist eine Kooperationsarbeit mit dem englischen Designteam um James Claydon und Mike Reeves, die für das innovativ-organische Styling des 8,88 Meter breiten Konzepts verantwortlich sind.
  • Cockwells baut in der englischen Grafschaft Cornwall Custom-Tender für Superyachten. Der jüngste Auftrag ist ein 9,48 Meter langes Beiboot für den Eigner des 73 Meter langen Vitruvius-Flaggschiffes, das derzeit auf dem Gelände der zur Perini-Navi- Gruppe gehörenden Picchiotti-Werft entsteht.
  • Barracuda Yacht Design entwarf diesen 52 Meter langen Flybridge-Motorsegler für einen Eigner, der auf der Suche nach möglichst viel Komfort und Raumvolumen bei gleichzeitig bestmöglichen Segeleigenschaften war. Eine Suche, die nach extremen Lösungen verlangt.
  • Ned Ship Group ist ein türkisches Yachtbauunternehmen mit Hallen in Antalya, das in jüngster Zeit mit modernen und radikalen Konzepten für Aufsehen sorgte. Die 105 Meter lange Super-Sportyacht "Sovereign"mit einem Styling aus dem Büro des schwedischen Yachtdesigners Eduard Gray zählt sicherlich zu den markantesten und spektakulärsten Entwürfen des letzten Jahres.
  • Bilgin Yachts verhandelt derzeit über den Bau eines 52 Meter langen Explorer-Projekts aus dem Rechner des britischen Designers Tony Castro. Das passend zum Exterieur-Styling Voyager 170 genannte Konzept soll auf dem Bilgin-Gelände nahe Istanbul aus Stahl und Alu nach Vorschriften von RINA und MCA entstehen.
  • Archipelago Yachts mit Standort im türkischen Yachtbauzentrum Bodrum sucht derzeit nach einem neuen Eigner für das mit Bugspriet 45,90 Meter lange Gulet-Projekt "ZanZiba", das ursprünglich von einem englischen Geschäftsmann in Auftrag gegeben worden war.
  • Cruse Naval Design ist das Hamburger Designbüro von Jens Cruse, der viele Jahre 3-D-Entwürfe für namhafte deutsche Großyachtwerften anfertigte. Das jüngste Motoryachtkonzept des kreativen Hanseaten misst 90 Meter in der Länge und bietet dank elf Luken im Rumpf vielseitige Staumöglichkeiten für Toys, Tender und Rettungs-boote sowie eine konstruktive Herausforderung für die ausführende Werft.
  • Merlin Yachts baut im türkischen Tuzla voluminöse Segelyachten im traditionellen Gulet-Stil, jedoch aus GFK oder Aluminium. Das jüngste Merlin-Projekt und gleichzeitig das kleinste der vier Modelle umfassenden Range ist die 27,66 Meter lange ketschgetakelte "Merlin 80", die den Werftangaben zufolge mit einer Verdrängung von 88 Tonnen an den Wind geht.