Einstieg bei 55 Metern Einstieg bei 55 Metern Einstieg bei 55 Metern

Einstieg bei 55 Metern

  • Marcus Krall
 • Publiziert vor 7 Jahren

Dieser Eigner mag keine halbe Sachen. Seine erste Yacht, „Kamaxitha“, misst gleich 55 Meter. Royal Huisman baute die Ketsch, das Design stammt von Dykstra und Rhoades Young. BOOTE EXCLUSIV ging vor Split an Bord des Worldcruisers.

„Kamaxitha“

Diese Freundschaft muss wirklich eine ganz besondere sein. Wir stehen in der Gästekabine neben dem Lower Saloon und fragen uns, warum die Türen so breit sind. "Eine  Sonderanfertigung für einen Freund des Eigners, der im Rollstuhl sitzt", sagt die Chef-Stewardess. Wenn er an Bord sei, könne das linke Bett hochgeklappt und für den Rollstuhl eine kleine Rampe aufgebaut werden. Die Selbstversorgung in der Kabine und in der etwas geräumiger gestalteten Dusche sei dank einiger Hilfsmittel gewährleistet. Die Besuchergruppe nickt beeindruckt: eine schöne und noble Geste.
Überhaupt macht die 55 Meter lange "Kamaxitha" einen harmonischen und sehr wertigen Eindruck. Den traditionellen Spirit-of-Tradition-Stil pflegt die bei Royal Huisman gebaute Ketsch nicht nur mit ihrem Äußeren, sondern auch mit ihrem klassischen Interieur von Rhoades Young. Die bei Segelyachteignern derzeit sehr gefragten englischen Innenarchitekten ließen von der werfteigenen Tischlerei Swietenia-Mahagoni für Paneele und Möbel und Walnuss für die Böden verwenden; weiße Decken bilden den Kontrast dazu.
Messingfarbene Drücker, Beschläge und Halterungen sowie Nautiquitäten aus der Sammlung des Eigners unterstreichen den sehr maritimen Look.
Wir haben an diesem Morgen zum Glück genügend Zeit, die Räumlichkeiten der Yacht ausführlich zu begehen – vor dem kroatischen Split, wo wir "Kamaxitha" per Tender angesteuert haben, herrscht gerade lediglich Windstärke eins, den Anker wird der Kapitän wohl frühestens in zwei Stunden lichten.
Ausgehend von der Handicap-Kabine befinden sich in Richtung Bug neben der Galley, wo ein deutscher Sternekoch wirkt, die Kabinen für maximal acht
Crewmitglieder. Achtern schließt der Lower Saloon an, der Bereich an Bord für den gemütlichen Teil des Abends. Hier überrascht "Kamaxitha" ein weiteres Mal – und zwar mit einer Bar, die man in dieser Größe eher auf einer 60 bis 70 Meter langen Motoryacht vermuten würde. Am Tresen finden bequem sechs Gäste Platz, das Regal dahinter ist für Drinks jeglicher Couleur bestückt. "Es gibt sogar frisch gezapftes Bier", verrät die Stewardess; der Eigner stehe oft selbst hinter der Bar und bewirte.

Den kompletten Artikel lesen Sie in BOOTE EXCLUSIV 6/13.

„Kamaxitha“

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"Kamaxitha"

Schlagwörter: Dykstra Kamaxitha Ketsch Rhoades Young Royal Huisman Split


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