Southern-Wind-Eigner trotzen der Krise

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 • Publiziert vor einem Jahr

Ab der Marina di Porto Rafael starteten sieben Southern-Wind-Yachten, darunter eine mit deutschem Eigner.

In einem extrem ausgedünnten Event-, Messe- und Regatta­kalender sorgte die südafrikanische Southern-Wind-Werft Anfang September für ein kleines Stück Normalität in unruhigen Pandemie-Zeiten. Unter Berücksichtigung der notwendigen Hygienevorgaben und ohne ein landseitiges Entertainment-Programm veranstaltete Southern Wind den „SWS Family Sail“, ein Regatta-ähnliches Format ab der Marina di Porto Rafael, bei dem vornehmlich Spaß und Kameradschaft im Vordergrund stehen sollten. Insgesamt sieben Eigner nahmen die Einladung nach Sardinien an; kleinstes Format war die SW78 „Ocean Horse“, größtes die SW105 „Wolfhound“. Mit der 90 Fuß langen „AllSmoke“ war auch ein deutscher Eigner mit von der Partie.

Bei herrlichstem Spätsommerwetter wurden rund 20 Seemeilen lange Kurse bei leichter Mistralbrise zwischen fünf und maximal 15 Knoten Wind gesegelt. Das Finale legte Southern Wind in eine pittoreske Bucht vor der kleinen Insel Spargi, wo sich die kleine, aber feine Superseglerflotte versammelte und gemeinsam die Signalhörner ertönen ließ. „In diesen Zeiten“, so sagte Andrea Micheli, Commercial Director bei Southern Wind, „ist das Segeln eine der wenigen Möglichkeiten, positiv zu denken und Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Die Veranstaltung war wichtig und ein großer Erfolg.“

Eine weitere Auflage des „SWS Family Sail“ befindet sich bereits in der Planung – dann aber hoffentlich und wahrscheinlich wieder mit mehr teilnehmenden Yachten.

Themen: Southern WindSouthern Wind Shipyard


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