„Spectre“: dritte Bond-Bennetti

16.08.2018 Sören Gehlhaus - Mit dem 69,30 Meter langen Verdränger wurde die neunte Yacht des italo-amerikanischen Unternehmers John Staluppi gelauncht, die einen James-Bond-Filmtitel an den Aufbauten trägt.

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Der Selfmade-Millionär aus Brooklyn baute sich ein Autohaus-Imperium auf und machte sich im Yachting mit "Octopussy" einen Namen. Die 44-Heesen-Meter schockten 1988 mit einem Topspeed von über 50 Knoten. "Spectre" bringt es dank Rumpfoptimierung durch Mulder Design auf beachtliche 21 Knoten. Laut Frank Mulder, der mit seinem Team die gesamte Bond-Flotte berechnete, stieg die Effizienz um 30 Prozent, ohne die Motorisierung erhöhen oder sklavischen Leichtbau betreiben zu müssen. Der Tiefgang ist mit 3,20 Meter wie bei seiner 61-Meter-Benetti "Diamonds Are Forever" wieder Bahamas-kompatibel. Zwei MTU-Aggregate mit je 2580 Kilowatt Leistung ermöglichen bei zwölf Knoten Fahrt und 120.000 Litern Diesel im Bunker eine 6500-Seemeilen-Reichweite. 

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Autosammler Staluppi, für seine "Cars of Dreams"-Kollektion baute er eigens ein Museum, beteiligte sich gemeinsam mit seiner Frau intensiv am Gestaltungsprozess. Der Benetti nahe stehende Designer Giorgio M. Cassetta besorgte das Styling, das hauseigene Benetti Style Department verantwortete das Interior. Wie alle Staluppi-Yachten zuvor, wurde "Spectre" als Charteryacht und vor dem Hintergrund geplant, sie nach ein paar Jahren wieder zu verkaufen. Der Fünfdecker nimmt zwölf Gäste auf und verfügt über zwei Eignerkabinen, von denen eine Zugang zu einer privaten Terrasse hat. Zwei VIP-Suiten befinden sich auf dem Hauptdeck, darunter zwei Doppelkabinen. Für die kommode Anreise leistet sich "Spectre" ein Touch-and-Go-Helipad, für komfortables Reisen sorgen vier Finnen-Stabilisatoren von Naiad Dynamics.

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