Premieren-Fieber Premieren-Fieber Premieren-Fieber

Premieren-Fieber

  • Marcus Krall
 • Publiziert vor 4 Jahren

Vom 28. September bis 1. Oktober docken über 120 Yachten im Port Hercules an. Rund 40 Exponate feiern auf der Monaco Yacht Show ihre Weltpremiere.

Monaco Yacht Show 2016

Ende September kann sich bestätigen, was Werften schon seit Monaten propagieren: Das Geschäft mit großen Yachten läuft besser als in den Jahren zuvor. Ende September deshalb, weil dann die größte Kundendichte des Jahres auf einem recht kleinen Flecken Erde herrscht: Die Monaco Yacht Show steht an und wird zum milliardenschweren Schaufenster all derjenigen, die sich überlegen, ihre erste oder einfach eine neue Yacht zu kaufen.
Die Auswahl ist auch in diesem Jahr gewaltig. Rund 120 Yachten sollen anlegen, der Broker Burgess möchte gar ein über 100 Meter langes Exemplar präsentieren, dessen Erscheinen bei Redaktionsschluss allerdings noch nicht gesichert war. Als größte Neuheiten gelten deshalb die jeweils 70 Meter langen "Galactica Super Nova" von Heesen und "Sybaris" von Perini Navi. Für die Niederländer ist es die größte Yacht der Werftgeschichte, für die Italiener nach "Maltese Falcon" die zweitgrößte. Der Andrang wird dementsprechend groß sein; es ist ratsam, frühzeitig Termine zu vereinbaren.
Aber auch, wer es kompakter mag, kann durchaus einen Messebesuch einplanen. Aus eigener Anschauung kann die BOOTE EXCLUSIV-Redaktion etwa "Kamino" von Feadship (33,50 m), "Gipsy" von Otam (35,30 m), die MCY 80 (24,62 m) oder "Bijoux" von Moonen (29,90 m) für einen Bordbesuch empfehlen, wobei die beiden letztgenannten Exponate auch schon auf dem Yachting Festival von Cannes lagen. Zudem darf man auf "Sexy Fish" von Tansu (39,30 m) und "Jetsetter" von Dynamiq (38,60 m) gespannt sein.
In der von vielen Eignern favorisierten 45-Meter-Klasse bietet die Show ebenfalls eine schöne Bandbreite. Zu den Höhepunkten gehören dabei "Genesi" von Wider Yachts, die Mangusta Ocea­no 42 von Overmarine und die 46M Fast von Baglietto. Wer es größer mag, schaut sich "Vanish" von Feadship (66,25 m),die FB264 von Benetti (63,50 m) und die M60 von Mondomarine (60,22 m) an. Seglern sei, neben "Sybaris" noch "Shamanna" von Nautor, "Bellkara" von Conrad und "Crosswind" von Southern Wind ans Herz gelegt.
Der Eintritt zur Show kostet wie gehabt 150 Euro. BOOTE EXCLUSIV-Leser finden die Redaktion an Stand QE11.

Achtung: Die Show hat ihre Sicherheitsvorkehrungen deutlich verschärft. Es werden Jacken- und Taschenkontrollen durchgeführt, manche Eingänge bleiben in diesem Jahr verschlossen. Davon betroffen sind unter anderem der Quai des Etats-Unis und die Türen des Darse Sud zur Straße. Der Eingang am T-Jetty ist für Aussteller geöffnet und von 17:00 bis 21:00 für Cocktailpartys auf Yachten und Ständen.  Der Port Hercules wird nachts von 0:00 bis 5:00 geschlossen. Wer später von einer Yacht-Party (vor Anker) zurück kommt, muss im Hafen von Fontveille abgesetzt werden.

Monaco Yacht Show 2016

Monaco Yacht Show 2016

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Monaco Yacht Show 2016

Schlagwörter: Monaco Yacht Show Port Hercules


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