Port Adriano: Mallorca bietet im Südwesten einen neuen Fixpunkt Port Adriano: Mallorca bietet im Südwesten einen neuen Fixpunkt Port Adriano: Mallorca bietet im Südwesten einen neuen Fixpunkt

Port Adriano: Mallorca bietet im Südwesten einen neuen Fixpunkt

  • Marcus Krall
 • Publiziert vor 8 Jahren

Anlegen mit Starck-Appeal - Mallorca hat einen neuen Fixpunkt für anspruchsvolle Eigner. Port Adriano im Südwesten verbindet edle Murings mit exklusiven Shops und Restaurants.

Port Adriano

Die stilechte Anreise hatte Philippe Starck höchstpersönlich empfohlen. Eine Marina, so einer der erfolgreichsten Designer der Welt, könne man nur per Boot ansteuern. Und wenn es um eine von ihm gestaltete ginge, dann sowieso. Mit dem Auto sei das unmöglich, ja geradezu Frevel. Doch dazu später mehr …

Also preschen wir mit einer knapp 25 Meter langen Princess V78 von Portals Nous aus in Richtung El Toro (kurz vor Santa Ponsa), wo heute die auf Superyachten ausgelegte Erweiterung des Port Adriano ihre Eröffnung feiert – 82 neue Liegeplätze für Formate von 20 bis 80 Metern plus exklusiver Flaniermeile. Knapp 30 Minuten dauert der Trip bei 24 Knoten, dann taucht an Steuerbord eine ziemlich große und ziemlich graue Betonwand auf. Hmmm, denkt der Besucher, das sieht nicht eben einladend aus. Als die Princess allerdings um die rund fünf Meter hohe Mauer kurvt, relativiert sich der Eindruck. Die Marina ist prall gefüllt, die Restaurants gut besucht, das von Starck gestaltete Gebäude passt exzellent in die Szenerie – nur zwei Stockwerke, eine bewachsene Holzkonstruktion auf dem Dach, Cumaru-Bohlen auf dem Boden. Treppen führen zu den Yachten hinab, die übrigens derzeit vornehmlich deutschen Eignern gehören.

65 Prozent der Liegeplätze sind bisher verkauft, so die Statistik des Marina-Betreibers Ocibar, 50 Prozent davon gehören Kunden aus Deutschland. Die Preise für eine 25-jährige Laufzeit reichen dabei von 1,08 Millionen Euro (20 x 6 m) bis 9,6 Millionen Euro (80 x 15 m). „Mit unseren Liegeplatzverkäufen sind wir zufrieden“, sagt Ocibar-Geschäftsführer Antonio Zaforteza, der in die Entwicklung von Port Adriano rund 90 Millionen Euro stecken ließ. „Die Idee dazu hatte mein Onkel“, erzählt er, „der Vorschlag, Philippe Starck zu engagieren, kam von meiner Mutter.“


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