„Moskito” von Heesen abgeliefert

  • Sören Gehlhaus
 • Publiziert vor 2 Monaten

Das 55 Meter lange Stahl-Alu-Format, zuvor bekannt unter dem Projektnamen „Pollux“, basiert auf einer von Omega Architects erdachten Plattform.

Omega-Gründer Frank Laupmann verordnete Rumpf- und Aufbautenfenster, die die Vertikalität betonen, und einen Bug, der Hai-Assoziationen weckt. Heesens zweite Ablieferung des Jahres 2021 kommt auf beachtliche 760 Gross Tons. Den von Van Oossanen berechneten Stahlrumpf treiben zwei nach IMO Tier III zertifizierte MTU-Motoren (8V 4000 M63) an, die bei einer Geschwindigkeit von elf Knoten lediglich 150 Liter Diesel pro Stunde benötigen sollen.

Bannenberg & Rowell arbeiteten den Interior-Entwurf für Projekt „Pollux“ aus, den der „Moskito“-Eigner vollständig übernahm und vom Londoner Studio mit Kunstwerken und Büchern komplettieren ließ. Dickie Bannenberg sagt über das Styling: „Dieses Interior passt sowohl für einen Look in Shorts und T-Shirt als auch für den Dinner-Dress.“

Nach der Ablieferung im niederländischen Oss legte „Moskito“ zur Jungfernfahrt nach Malta ab, wobei Kapitän Phil Larkin und seine zwölfköpfige Crew nonstop und entlang von 81 Wegpunkten ins Mittelmeer reisen wollen – ein idealer erster Test für den Neubau. Die 55 Meter stehen Chartergästen in den Sommermonaten im Mittelmeer und im Winter in der Karibik zur Verfügung. Anfragen bearbeitet International Yacht Collection (IYC).

Effizienz in Bewegung: „Moskito“ auf Probefahrt in der Nordsee, noch ohne Eigner und unter dem Projektnamen „Pollux“. Topspeed: 15,5 Knoten.

Themen: Bannenberg & RowellDickie BannenbergHeesenOmega Architects


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