Laminate am Limit Laminate am Limit Laminate am Limit

Laminate am Limit

  • Rob & Tyler Doyle
 • Publiziert vor 3 Jahren

Wie weit kann man beim Entwurf und der Produktion von Superyacht-Segeln gehen? Eine Gruppe von Segelmachern und Forschern um Robbie und Tyler Doyle testeten die Grenzen bei der 143 Meter langen „Sailing Yacht A“ aus.

Sailing Yacht A vor Monaco

Die Entwicklung und Fertigung von Superyachtsegeln unterscheidet sich nicht wesentlich von der Arbeit mit deutlich kleineren Segeln. Der Unterschied besteht darin, dass die extreme Größe, die gewaltigen Lasten und das genau auf den Kunden abgestimmte Design mitunter zahlreiche Probleme mit sich bringen, die es bei kleineren Yachten so nicht gibt. Mit der Festlegung der Segelgröße fängt der Designprozess an und mit ihm die Herausforderungen – die Größe der Segellaminate wirkt sich unmittelbar auf die Kräfte im Segel und Rigg aus und darauf, wie sich solch große Flächen noch von einer Crew bedienen lassen. Dazu kommt die Frage: Können wir das überhaupt noch produzieren und wenn ja, wie wird laminiert? Hinzu kommt, dass aufgrund der hohen Entwicklungskosten und des immensen Materialeinsatzes die Segel schon beim ersten Versuch perfekt zum Rigg passen müssen. Diese Laminate sind zu groß, zu teuer und umständlich zu installieren, als dass man sich beim Design- und Fertigungsprozess – wie bei kleinen Segeln – Stück für Stück annähern kann.

Sailing Yacht A


Um Segel für Superyachten entwerfen zu können, ist moderne Konstruktionssoftware, viel Großyachterfahrung und eine detaillierte Planung unerlässlich. Strömungsanalyse- und Festigkeitsprogramme wie CFD (Computational Fluid Dynamics) und FEM (Finite-Elemente-Methode) zählen zu den Hauptwerkzeugen bei der Beurteilung von Segeldesigns.
Die wachsende Flotte der Giga-Segelyachten hat es innerhalb weniger Jahre geschafft, zahlreiche Rekorde zu brechen. Mit den größer werdenden Segelflächen nehmen auch die Kräfte zu, die das Segel in die Riggstruktur überträgt. So sind heute Lasten im Schothorn, Segel­kopf und -hals von 50 Tonnen und mehr keine Seltenheit. Das Schothorn des "Sailing Yacht A"-Großsegels nimmt Lasten von bis zu 90 Tonnen auf. Um solchen Kräften standhalten zu können, ist es wichtig, diese Lasten schon während der Designphase akkurat zu bestimmen.


Die komplette Geschichte lesen Sie in BOOTE EXCLUSIV 3/17, die im gut sortierten Zeitschriften-Handel liegt oder die Sie hier bestellen können.

Schlagwörter: A Doyle Nobiskrug Sailing Yacht A Segelyacht


Lesen Sie BOOTE EXCLUSIV. Einfach digital in der BOOTE EXCLUSIV-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • „A“ verlässt Kiel

    06.02.2017

  • Nobiskrug übergibt „A“

    04.02.2017

  • IWC und Solaris stechen mit der Double Moon in See

    14.07.2020

  • BOOTE EXCLUSIV 5/20 September-Oktober

    31.08.2020

  • „Black Shark" erreicht Nobiskrug

    16.12.2019

  • Mach mal Pause

    02.07.2013

  • Bildband: Faszination klassische Yachten

    23.07.2012

  • BOOTE EXCLUSIV 2/19 März-April

    22.02.2019

  • Explorer-Dream-Team

    22.02.2018