„Lady Moura“ ist vom Markt „Lady Moura“ ist vom Markt „Lady Moura“ ist vom Markt

„Lady Moura“ ist vom Markt

  • Sören Gehlhaus
 • Publiziert vor einem Jahr

Camper & Nicholsons verkaufte die 105 Meter lange Giga-Ikone anderthalb Jahre nach der Erstlistung. Zuletzt lag der Verkaufspreis bei 125 Millionen Euro

Camper & Nicholsons Glänzender Hauptsalon: Das von Luigi Sturchio entworfene Interior galt 30 Jahre lang als streng gehütetes Geheimnis.

Für Camper & Nicholsons (C&N) besiegelten Arne Ploch und Andrew LeBuhn den Deal, C&N-Broker Fernando Nicholson verhandelte im Auftrag des neuen Eigners. Als Blohm+Voss die 105 Meter 1990 ablieferte, sorgten diverse Klappen in den Bordwänden, eine Tendergarage und der Beachclub für Aufsehen. Zur Ausstattung gehören ein Helipad, ein Kino, eine Krankenstation, ein Indoorpool mit angeschlossenem Spa, eine Bäckerei und zwei Galleys. „Lady Moura“ galt als ein höchst privat genutztes Schiff: Das 6359 Grosstons große und von Luigi Sturchio entworfene Interior war ein streng gehütetes Geheimnis, hingegen konnte das Exterior im Heimathafen Port Hercules regelmäßig bewundert werden.

Camper & Nicholsons Ikone von Blohm+Voss: Die 105 Meter überraschten 1990 mit diversen Klappen in den Bordwänden.

C&N listete „Lady Moura“ 554 Tage lang im Verkaufsportfolio – schneller konnte laut dem Brokerhaus mit Hauptsitz in Genf in den letzten zehn Jahren kein 100-Meter-plus-Format verkauft werden. Jedenfalls passt diese Angabe zur aktuellen Marktsituation. In der aktuellen BOOTE EXCLUSIV-Ausgabe 4/21 spricht C&N-CEO Paolo Casani darüber, wie in den USA sämtliche exklusiv gelisteten Yachten als Folge der Pandemie neue Eigner fanden.

Nah am Wasser: „Lady Moura“ war eine der ersten Großyachten mit Beachclub.

Themen: Blohm+VossBlohm + VossCamper & NicholsonsGiga


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