34 Meter mit Fahrstuhl

  • Sören Gehlhaus
 • Publiziert vor einem Monat

Van der Valk brachte „Lady Lene“ im niederländischen Waalwijk zu Wasser. Die an Explorer erinnernde Außengestaltung entwickelte Guido de Groot.

„Lady Lene“ entstand für einen Eigner, den das US-Büro YachtCreators vertrat und der bereits von Van der Valk bauen ließ. Er legte hohen Wert auf eine barrierefreie Umgebung, in deren Zentrum ein Fahrstuhl steht, der alle Decks miteinander verbindet. Zudem vermied man scharfe Ecken und Kanten, innen wie außen.

Der niederländische Designer Guido de Groot sagt über das Exterior: „Die ersten Skizzen für ,Lady Lene’ habe ich um Weihnachten vor zwei Jahren angefertigt – eine wirklich kurze Zeitspanne, um eine so große und komplexe Yacht zu bauen.“ De Groot kooperierte für das Interior mit Carla Guilhem. Die brasilianischstämmige Architektin beschreibt die Innenräume mit: „Ruhig, einladend und bewohnbar. Unsere Idee war, dass der Eigner und seine Familie sich dort für lange Zeit wohlfühlen können.“ Entsprechend familiär zeigt sich das Layout mit zwei VIP- und zwei Kinderkabinen sowie einer Eignersuite auf dem Brückendeck und einer mittschiffs auf dem untersten Deck.

Das Aluminiumformat rechneten Ginton Naval Architects und Diana Yacht Design durch. Mit zwei MAN-Dieseln, die insgesamt 2426 Kilowatt leisten, sollen die 34 Meter einen Topspeed von 18 Knoten erreichen. Van der Valk will „Lady Lene“ noch dieses Jahr an den Eigner übergeben.

Themen: Guido de GrootVan der ValkWim van der Valk


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