Heesens größte Stahlyacht

  • Sören Gehlhaus
 • Publiziert vor einem Monat

Die Werft aus dem niederländischen Oss ließ den 67 Meter langen Rumpf von Projekt „Sparta“ drehen.

Der „Sparta”-Rumpf wurde bei Talsma im niederländischen Franeker hergestellt, einer Spezialwerft, die seit 2008 die Stahlfertigung für Heesen übernommen hat. Aufgrund des Risikos einer chemischen Kreuzkontamination ist es technisch nicht ratsam, Stahl und Aluminium am selben Ort zu schweißen.

Die Gestaltung des Einzelbaus oblag außen wie innen Winch Design. Das ruhige, selbstbewusste und dennoch sportliche Profil von „Sparta“ zeigt ein erhöhtes Ruderhaus sowie eine elegant-zurückhaltende Linienführung, die einen kraftvollen Bug mit einem leicht abgestuften Achterdeckbereich mitsamt dem 6,50 Meter langen Infinity-Pool verbindet.

Angesichts des negativen Stevens evaluierten die Konstrukteure von Van Oossanen und von Heesen zahlreiche Optionen für die idealen Spray Rails. Die Schienen im Bug sollen das Deck unter allen Bedingungen trocken halten. Von entscheidender Bedeutung waren Simulationen der Strömungsmechanik in der Wolfson Unit in Southampton. Angetrieben von zwei MTU-Dieseln (12V4000 M65R) erreicht Projekt „Sparta“ einen Topspeed von 16 Knoten und besitzt bei einer Geschwindigkeit von zwölf Knoten eine transatlantische Reichweite von 4500 Seemeilen. Heesen will das 67 Meter lange und rund 1200 Gross Tons große Stahl-Alu-Format 2023 ausliefern.

Themen: HeesenVan OossanenWinch Design


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