Heesen taufte 70m-Flaggschiff

08.03.2016 Martin Hager - BOOTE EXCLUSIV nahm in Oss an der feierlichen Taufe des 70,07 Meter langen Espen Øino-Designs „Galactica Super Nova" teil. Die Yacht entstand für erfahrene Eigner.

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Viele hundert Gäste strömten kurz vor der Taufe des imposanten Halbgleiters in die Bauhalle von „Galactica Super Nova", die während der letzten 30 Monate und als Projekt „Kometa" im bis dato größten Trockendock der renommierten Großyachtwerft entstand. Neben dem Eigner und seiner Familie, befreundeten Großyacht-Werften und Vertretern zahlreicher Zuliefer-Betriebe ließ es sich auch ein Großteil der Heesen-Belegschaft nicht nehmen, an der Zeremonie teilzunehmen. Ein Flaggschiff tauft eben auch Heesen nicht alle Tage.

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Knapp 30 Monate vergingen seit den ersten Gesprächen bis zur Fertigstellung des aus Aluminium und nach ABS- und LY3-Regularien geschweißten Power-Formates. Die Ähnlichkeit von „Galactica Super Nova" zum 2013 gewasserten 65 Meter langen Heesen-Bau „Galactica Star" läßt sich nicht leugnen und kommt nicht von ungefähr. Schon kurz nach der Ablieferung suchten die Eigner nach einer Yacht mit mehr Raum aber mit genauso viel Power.

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Am Exterior-Konzept sollte sich kaum etwas ändern, doch bei den Designern suchte man nach neuen Erfahrungen. Das markant, sportliche Exterior entstand auf den Rechnern von Espen Øino, für das helle und zeitlose Interior verpflichteten die Eigner das niederländische Design-Team um Sander Sinot. Das detailreiche Interior-Décor realisierte das monegassische Unternehmen Sabrina Monte Carlo. Die Entwicklung und Optimierung der Fast Displacement Hull Form genannten Rumpfform verantworteten die eng mit Heesen verbundenen Hydrodynamik-Experten von Van Oossanen Naval Architects.

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Im Motorenraum des mt 1200 Gross Tons recht voluminösen Vierdeckers arbeiten zwei MTU-Zwanzigzylinder der 4000-Reihe mit je 4300 Kilowatt Leistung, die auf zwei Schaffran-Festpropeller (Durchmesser 2,0 Meter)  wirken. Um den Topspeed von knapp 30 Knoten zu erreichen, steht dem Kapitän ein zusätzlicher MTU-Motor mit 16 Zylindern und 3440 Kilowatt Leistung zur Verfügung, der einen Rolls Royce-Booster-Jet versorgt. 

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Laut Berechnung der Heesen-Ingenieure fährt „Galactica Super Nova"  mit ihren maximal 89 000 Litern im Diesel-Bunker und bei einer Geschwindigkeit von zwölf Knoten maximal 4000 Seemeilen weit. 

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Neben einer Vielzahl an Tendern und Toys zählt insbesondere der große Pool auf dem achterlichen Hauptdeck zu den herausragenden Extras des neuen Heesen-Flaggschiffs. Ein Jacuzzi-Bereich, sowie eine Gegenstromanlage sind in das Becken integriert, ein Wasserfall ergießt sich auf Knopfdruck vom Oberdeck in das Schwimmbecken. Längliche Glaspaneele sind in den Pool-Boden integriert, so dass der Beach Club ein Deck tiefer mit viel Tageslicht versorgt wird. Das Vorschiff übernimmt mehrere Funtionen: es dient als Touch & Go-Helipad, vor Anker als Sonnendeck und an lauen Sommerabenden als Open Air-Kino.

In wenigen Wochen stehen die letzten Probefahrten auf der Nordsee an, im Mai übernimmt der Eigner seine „Galactica Super Nova". Die Jungfernfahrt führt nach Montenegro.

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