55-Meter-„Solemates“ verlässt Heesen

  • Sören Gehlhaus
 • Publiziert vor einem Jahr

Das unter dem Projektnamen „Castor“ bekannte Stahl-Alu-Format ist die zweite Ablieferung der niederländischen Werft seit Corona-Ausbruch.

„Solemates“ – so hieß bereits eine 60-Meter-Lürssen aus dem Jahr 2010. Den Bau der 55 Meter startete Heesen aus eigenem Antrieb und fand vor knapp eineinhalb Jahren einen US-amerikanischen Eigner. Der heuerte einen Stylisten an, um das Bannenberg & Rowell-Interior mit Furnieren und Stoffen zu komplettieren. Die maskuline Außengestaltung von Frank Laupman unterstreichen neu hinzugekommene Farbakzente in Grau. Gut zur Geltung kommen dadurch die Schlitzfenster der Eignersuite, die sich über 82 Quadratmeter des vorderen Hauptdecks erstreckt. Auf dem weltweiten Chartereinsatz punktet „Solemates“ mit einem Raumvolumen von 760 Gross Tons und einer Breite von 9,60 Metern. Zehn Gäste kommen in vier Doppelkabinen auf dem Unterdeck und in einem VIP-Gemach hinter der Brücke unter.

Zwei Tage vor Ablieferung schnitt der von Van Oossanen konstruierte Rumpf bei Probefahrten mit höherer Geschwindigkeit und Reichweite durch die Nordsee als vorhergesagt. „Solemates“ vertraut auf eine Zwilllingsmotorisierung aus MTU-Aggregaten mit jeweils „nur“ 1000 Kilowatt Leistung.

Themen: Bannenberg & RowellFrank LaupmanHeesenOmega ArchitectsVan Oossanen


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