Heesen legte Projekt „Oslo24” auf Kiel

  • Sören Gehlhaus
 • Publiziert vor 7 Monaten

Das 50 Meter lange Stahl-Alu-Format mit der Baunummer YN 20150 wird auf Hybrid-Antrieb und ein Luca Dini-Interior vertrauen.

Die Eigner und ihre Familie nahmen an der Kiellegungs-Zeremonie persönlich teil und schweißten ihre „Glücksmünzen“ an Sektion drei, wo auch die IMO-Nummer eingraviert wurde. Die Zeremonie wurde von einem Sachverständigen von Lloyd's Register begleitet, der auch diese erste Phase des Baus der Yacht abzeichnete. Projekt „Oslo24“ basiert auf der bewährten 50-Meter-Plattform „Steel Class“, die Clifford Denn für Heesen zeichnete.

Heesen-Projekt „Oslo24“

Der erfahrene Eigner entschied sich für einen Pool mit Glasboden, eine offene Feuerstelle an Deck und ein hybrides Antriebssystem. Seine Yacht soll sauberer, leiser und effizienter als vergleichbare Formate mit konventionellen Dieselmotoren sein. Das Herzstück des Systems sind die beiden MTU-Motoren (8V4000 M63, IMO Tier III), die jeweils mit einem wassergekühlten 135 Kilowatt starken Danfoss-Elektromotor auf derselben Propellerwelle gekoppelt sind. Diese stromlinienförmige Konfiguration bietet Vielseitigkeit, flexibles Energiemanagement und Redundanz mit drei Betriebsmodi: Silent, Economy und Cruising. Diesel- und Elektromotoren arbeiten zusammen oder einzeln und dabei in beliebiger Kombination – sowohl für den Antrieb als auch für den Hotelbedarf.

Friso Visser, CCO von Heesen, kommentierte: „Wir waren die erste Werft, die es gewagt hat, das finanzielle Risiko einzugehen, Hybridyachten ohne Auftraggeber, also on spec, zu bauen. ‚Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst‘, lautet unser Mantra. Heute ist diese Veränderung real. Es ist schön zu sehen, dass die Kunden unseren Systemen vertrauen und sich dafür entscheiden, sie in ihre hochgradig individualisierten Yachten einzubauen, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.“

„Der Eigner von ,Oslo24’ und seine Familie sind in jeden Aspekt dieses Projekts involviert“, sagt Stefan Zucker vom Eignervertreter Zucker und Partner. „Das macht es für uns zu einem noch spannenderen Projekt.“ Für das Interior tauscht man sich mit dem italienischen Gestalter Luca Dini aus. Der Kontrast zwischen dunklen, hochglänzenden und hellen, matten Holzoberflächen mit einer gerippten Textur, die an Wälder erinnert, vermischt sich mit weichem Leder in warmen Tönen, um eine gemütliche Umgebung zu schaffen, die den Gästen einen Zufluchtsort bietet, wenn die Luft draußen frisch und kühl ist. Was wiederum sehr gut zum Projektnamen passt. „Oslo24“ soll im März 2024 ausgeliefert werden.

Heesen-Projekt „Oslo24“

Themen: Clifford DennHeesenLuca DiniStefan ZuckerZucker & Partner


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