Großfeuer bei Lürssen in Bremen

14.09.2018 Sören Gehlhaus - Am Werftstandort Bremen-Aumund standen ein Schwimmdock und mindestens drei Decks des 146-Meter-Projekts "Sassi" in Flammen.

Das Großfeuer brach in der Nacht auf Freitag im 219-Meter-Schwimmdock am Lürssen-Standort Bremen-Aumund aus. Am Kai daneben liegt das kurz vor der Ablieferung stehende Projekt "Shu".
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Das Großfeuer brach in der Nacht auf Freitag im 219-Meter-Schwimmdock am Lürssen-Standort Bremen-Aumund aus. Am Kai daneben liegt das kurz vor der Ablieferung stehende Projekt "Shu".

Update vom 19.9.

Gute Nachrichten: Das Feuer ist unter Kontrolle und das 219-Meter-Schwimmdock konnte gerettet werden. Laut Lürssen-Sprecher Oliver Grün hat sich die Yacht, von der angenommen wird, dass es sich um das 146-Meter-Projekt "Sassi" handelt, bereits in der finalen Ausrüstungsphase befunden. Bis zu 900 Feuerwehrleute waren im Einsatz, darunter auf Schiffsbrände spezialisierte Einsatzkräfte der Hamburger Feuerwehr. Noch nicht abzusehen ist, wie hoch der Schaden ist und was das Feuer ausgelöst hat. Die Bremer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Bericht vom 14.9.

Die Feuerwehr ist mit einem Löschboot und mittlerweile mehr als 170 Einsatzkräften vor Ort, deren Löscharbeiten noch das gesamte Wochenende andauern sollen. Der Schiffsverkehr auf der Weser ist nicht beeinträchtigt, Anwohner müssen ihre Fenster und Türen nicht mehr geschlossen halten. In Lürssen-Hallen entstehen derzeit sieben 100-Meter-plus-Yachten. Das Feuer soll in der Nacht auf Freitag auf "Sassi" ausgebrochen sein. Laut neuesten Informationen des "Weser-Kurier" besteht die Gefahr, dass das 146-Meter-Format ausbrennt. In einer Erklärung von Lürssen heißt es, dass es bisher weder zu Personenschaden noch zu einem Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude oder Yachten gekommen ist.

Die 146 Meter lange "Topaz" neben dem vom Feuer betroffenen Schwimmdock.
© Archivfoto
Die 146 Meter lange "Topaz" neben dem vom Feuer betroffenen Schwimmdock.

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