Admiral baut Gigaformat

  • Sören Gehlhaus
 • Publiziert vor 2 Monaten

Die Werft aus Marina di Carrara erhielt den 100-Meter-Auftrag über das Brokerhaus Imperial. Die Admiral-Muttergesellschaft arbeitet aktuell an einer Kapazitätserweiterung und am Börsengang.

Für das Projekt „Titanium“ arbeitet Winch Design das Ex- und Interior aus. Admirals Giga soll 2025 das bisherige Flaggschiff, den 73-Meter-Explorer „Planet Nine“, ablösen. Sechs weitere Formate von 45 bis 78 Meter Länge befinden sich bei The Italian Sea Group (TISG) im Bau. In Marina di Carrara eröffnete TISG-Gründer und -CEO Giovanni Costantino eine 126 Meter lange und 26 Meter breite Halle, in der man zeitgleich zwei 75-Meter-Formate fertigen könne. Unter der Decke arbeiten zwei 60-Tonnen-Kräne, darüber Solarzellen mit einer Leistung von 100 Kilowatt. Außerdem wird das bestehende Dock überdacht, um bis zu 130 Meter lange Yachten zu beherbergen. Bereits begonnen wurde mit dem Bau eines 145 Meter langen und 50 Meter breiten Baudocks, in dem bis zu acht Yachten zeitgleich zum Refit einchecken.

Mit der Kapazitätserweiterung geht einher, dass The Italian Sea Group, zu der neben Admiral und der Refitsparte NCA auch Tecno­mar gehört, am 26. Februar einen Antrag auf Zulassung der Wertpapiere zum Handel an der Mailänder Börse gestellt hat. Als Konsortialführer ist die Berenberg Bank aus Hamburg beteiligt.

Mehr Platz: Die neue 80-Meter-Halle in Marina di Carrara.

Themen: AdmiralAdmiral YachtsAndrew WinchThe Italian Sea GroupWinch Design


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