Neues Flaggschiff für Ferretti Yachts

  • Sören Gehlhaus
 • Publiziert vor 6 Monaten

Die 30,13 Meter gelangten wenige Kilometer südlich von Rimini in ihr Element. Die Ferretti 1000 ist das bis dato größte Format, das die Italiener in Catollica laminierten.

Das neue Flaggschiff entwickelte Ferretti Yachts – eine Marke der Ferretti-Gruppe – gemeinsam mit dem übergeordneten Ingenieurs-Stab und dem Komitee für Produktstrategie um Piero Ferrari. Auch der Formenbau geschah am Stammsitz in Forlì. 70 Kilometer südlich schuf Ferretti Yachts mit der 1000 nach eigenem Bekunden das erste Widebody-Format der Werftgeschichte. Der Volumenzuwachs bezieht sich auf das vordere Hauptdeck, das im Vergleich zur 920 nur noch bis zur Yachtmitte von Seitendecks flankiert wird. Von der Flybridge gelangen Gäste nun ins Frontcockpit, ohne Treppen steigen zu müssen. Keine Überraschungen beim Layout: Der Eigner übernachtet auf dem Hauptdeck in einem Apartment, das sich nahezu über die volle Rumpfbreite von 6,81 Metern erstreckt. Acht Gäste kommen in vier gleich großen Kabinen ein Deck tiefer unter.

Zwei 16 Zylinder von MTU (2000 M86) leisten jeweils 1630 Kilowatt und bringen die 115 Tonnen auf einen Topspeed von 24 Knoten. Mit MTUs L-Ausführung (je 1939 kW) sollen sogar 28 Knoten möglich sein. Aufgrund der theoretisch abnehmbaren Bugsektion kommt die über alles 30,13 Meter messende Ferretti 1000 auf eine Rumpflänge von knapp unter 24 Metern – und erhält damit die CE-Kennzeichnung. Die erste Baunummer des GFK-Halbgleiters geht an einen französischen Eigner, zwei weitere Einheiten sind verkauft.

Themen: FerrettiFerretti GroupFerretti-GruppeFerretti Yachts


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