Doppelte Explorer-Order

  • Sören Gehlhaus
 • Publiziert vor 2 Monaten

Zwei Sparten von Damen Yachting erhielten spannende Aufträge: 58 Meter für SeaXplorer und 72 Meter für die Full Custom-Division. Beide haben Expeditionscharakter.

Heckansicht: Unter dem Helipad installiert Damen Yachting einen Infinity-Pool.

Auch der dritte SeaXplorer basiert auf Linien von Azure Yacht Design – bekannt von 62 Meter „Anawa“ und 77 Meter „La Datcha“ – und vertraut wie das Flaggschiff auf eine offene Bug-Lounge. Passend zur olivgrünen Lackierung fährt eine Reihe an Fortbewegungsmitteln mit, die ein weites Spektrum an „Einsätzen“ ermöglichen: zu Land auf Motorrädern und in anderen Offroad-Fahrzeugen, zu Luft im Helikopter und zu Wasser auf zwei Tendern sowie einem eigens gezeichneten 11,40 Meter langen Segelboot.

Ausgeglichen: Trotz eines Raumvolumens von 1090 Gross Tons verfüfgt SeaXplorer 58 über große Außenflächen mit zertifiziertem Helideck.

Für das Verweilen an Bord sprechen diverse Annehmlichkeiten. Unter dem zertifizierten Helideck klappen Balkone seitlich ab, achtern gewährt ein Pool mit Infinity-Stirnseite vorzügliche Sicht auf die Umgebung und die große Badeplattform. Auf dem Oberdeck wird gespeist und in der Observation Lounge oder auf dem Brückendeck-Jacuzzi entspannt. Insgesamt gestaltete Design Unlimited Innenräume für zwölf Gäste und 15 Besatzungsmitglieder aus.

Militärische Erscheinung: Der 58 Meter lange Eisklasse-Explorer soll 2022 ablegen.

Den nach Eisklasse-Kriterien geschweißten Stahlrumpf legte Damen Yachting bereits auf Kiel, bevor ein Eigner gefunden war. Im Gegensatz zu den beiden ersten Baunummern, die im niederländischen Vlissingen final ausgerüstet wurden, entsteht der 1090 Gross Tons große SeaXplorer 58 vollständig am Damen-Standort Antalya. Von dort will der Eigner 2022 mit seinen 58 Metern zu Abenteuern aufbrechen.

Expeditionsyacht: Die Linien des 72 Meter langen Custom-Formats lieferte Michael Leach Design.

Der Eigner des 72 Meter langen Michael Leach-Designs hat sich einen Bauplatz an Damen Yachtings Stammsitz in Vlissingen gesichert. Wobei der Stahlrumpf bei Damen Schelde Naval Shipbuilding entsteht. Ein Hybridantrieb mit großen Batteriebänken soll emissionsfreie Fahrten von bis zu acht Knoten und ruhige Nächte vor Anker ohne Generator-Unterstützung ermöglichen. Auf dem synthetischen Teak des Oberdecks landen Helikopter zwischen oder lagern ein neun und ein 13 Meter langer Tender sowie ein Auto. Auf ein Raumvolumen von 1440 Gross Tons verteilen sich Eignerdeck und Kabinen für zehn Gäste sowie die 24-köpfige Crew. Die 72-Meter-Expeditionsyacht soll 2024 ablegen.

Themen: DamenDamen ShipyardsDamen Yacht SupportMichael LeachMichael Leach Design


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