Azimut stellt Grande 26M vor

  • Sören Gehlhaus
 • Publiziert vor 3 Monaten

Wie beim Grande-Flaggschiff 38M setzen die Italiener auf das Gestaltungsteam aus Alberto Mancini und Achille Salvagni.

Licht: Das Eignerapartment im Bug profitiert von bodentiefen Fenstern.

Azimut Yachts hat sich für 2019 bis 2023 einen äußerst ambitionierten Fünf-Jahres-Plan auferlegt, mit dem offensichtlichen Ziel, möglichst viele Modelle auf den Markt zu bringen. In diesem Jahr stehen bei der italienischen Großwerft jeweils zwei Yachten aus den Kollektionen Grande und Magellano an sowie die Azimut S7, ein schnelles Sportcoupé. Mit dem sogenannten „Sea Deck“-Konzept soll dann 2023 ein offener Beachclub am Heck auch auf den kleineren Modellen Einzug halten.

Die kleinere der neuen Grande-Damen misst 26,09 Meter und stammt wie das 38-Meter-Flaggschiff Trideck (Heft 6/21) von Alberto Mancinis Zeichentisch. Ebenso legte Azimut die Interiorgestaltung wieder in die Hände von Achille Salvagni. Die 6,30 Meter breite Grande 26M wirbt bereits mit getrennten Wegen für Gäste und Crew sowie einem erhöht gelegenen Steuerstand für sich. Daraus ergibt sich ein Layout mit Eignerapartment auf dem Hauptdeck und vier Gästekabinen darunter. Der Einsatz von Kohlefasern reduziert das Gewicht der Aufbauten laut Azimut um 30 Prozent. Über die Kombiation aus MAN-Motoren und Pods wollen die Italiener gegenüber einem Wellenantrieb eine Kraftstoffeinsparung von 20 Prozent erzielen. Für den 87 Tonner errechnte das Konstruktionsbüro von P.L. Ausonio einen Topspeed von 28 Knoten.

Klare Laufwege: der Hauptsalon nach Achille Salvagni.

Themen: Achille SalvagniAlberto ManciniAzimut


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