Ein Faible für Fisch

03.01.2013 Marcus Krall - Ein Aquarium als Entree, eine Badeplattform zum Angeln, das Gym auf dem Hauptdeck und ein Sundeck ohne Jacuzzi: Der Eigner der 49 Meter langen „Nassima“ liebt Fische und ungewöhnliche Lösungen. Acico Yachts aus Enkhuizen setzte seine Träume gekonnt um.

„Nassima“
© Acico Yachts
„Nassima“

Christian Bolinger hatte sie mir als „Yacht, die polarisiert“ angekündigt. Mit der Sightseeing-Erfahrung von vielleicht 500 Yachten ist man da natürlich ganz besonders gespannt. Ein erster Blick von außen stellt die Aussage des CEOs von Acico Yachts zunächst infrage. Die Linien der 49 Meter langen „Nassima“, dem aktuellen Flaggschiff der Werft aus Enkhuizen am Ijsselmeer, kommen eher konservativ daher. Exterieur-Designer Olivier F. Van Meer zeichnete einen gefälligen, aber auch unauffälligen Dreidecker, dessen Interieurgestaltung – so verrät zumindest ein schneller Blick in den „Nassima“-Katalog – sich dem anzupassen scheint.
Die von Bolinger prophezeiten Überraschungen sollen indes nicht lange auf sich warten lassen, als wir die Gangway hochschlendern. Wo auf Yachten dieser Größenordnung normalerweise eine Schiebetür das Entree des Salons bildet, steht hier – ein gewaltiges Aquarium. Das „recht komplexe Feature“, wie Bolinger es vornehm ausdrückt, ist 2,60 Meter breit, 2,40 Meter hoch und 80 Zentimeter tief. Innen schwimmen Fische in einer künstlichen Korallenlandschaft, die nicht nur von außen, sondern auch von innen zu sehen sind. „Der Eigner liebt Fische“, erklärt Bolinger; einen deutlichen Hinweis darauf gebe es auch noch auf dem Unterdeck.
Wir lassen jetzt jedoch den Salon auf uns wirken, der sich zeitlos und zeitgenössisch in Nuss- und Cremetönen präsentiert. „Der Eigner wollte einen Stil, den er sich auch in einigen Jahren noch gern anschaut, und keine modische Momentaufnahme“, erklärt Christian Bolinger, der den „Nassima“-Eigner nicht nur durch dessen Yachtbau gut kennt, sondern vor allem dadurch, dass ihm die Werft gehört, der Bolinger vorsteht. Die ungewöhnliche Bezeichnung „Acico“ ist dabei dem Hauptgeschäft des Eigners entlehnt, der unter der Bezeichnung Acico Industries aus Kuwait heraus verschiedenste Geschäfte betreibt.

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