Ein Glashaus für Kalifornien

30.10.2012 Marcus Krall - Mit der 78 Meter langen „Venus“ launchte Feadship in Aalsmeer eines seiner bis dato geheimnisvollsten Projekte. Auftraggeber soll der inzwischen verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs sein. Das Design stammt von Philippe Starck.

Die 78 Meter lange „Venus“
© Maarten Janssen/superyachtphoto.com
Die 78 Meter lange „Venus“

Schon lange wurde in der Superyacht-Szene über das Projekt 684 bei Feadship in Aalsmeer gemunkelt – revolutionär sollte es sein, eine spektakuläre Optik haben und angeblich für den inzwischen verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs gebaut werden.

Die 78 Meter lange „Venus“
© Maarten Janssen/superyachtphoto.com
Die 78 Meter lange „Venus“
Die 78 Meter lange „Venus“
© Maarten Janssen/superyachtphoto.com
Die 78 Meter lange „Venus“

Jetzt, nach dem Launch von Projekt 684, das inzwischen „Venus“ heißt, können wir die spektakuläre Optik nur bestätigen. Design-Ikone Philippe Starck, der mit Jobs sieben Jahre an der Yacht gefeilt haben soll, hat nach der 119 Meter langen „A“ erneut ein Format geschaffen, das seinen Platz in den Geschichtsbüchern des Superyachtings bekommen wird. Die 78 Meter lange „Venus“ verfügt über riesige Glasflächen im Rumpf und in ihren Aufbauten, ein extrem langes Vordeck und Farben und Formen, die sich selbst mit nur wenig Phantasie an Apple-Produkte anlehnen.

Die 78 Meter lange „Venus“
© Maarten Janssen/superyachtphoto.com
Die 78 Meter lange „Venus“

Die 11,80 Meter „Venus“ wird laut ihrer Spezifikation von zwei je 2560 kW starken MTU-Motoren (Modell 16V 4000 M73) angetrieben. Ihre Tanks fassen 140 000 Liter Diesel; Caterpillar lieferte die Generatoren, Quantum die Stabilisatoren. Acht Gäste können in vier normalen Kabinen schlafen, vier weitere Gäste in zwei VIP-Suiten. Auf der Brücke stehen – natürlich – iMacs.

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